Meine Page.... -- Willkommen im Chaos ; )
  Geschichten
 

Das hab' ich selbst geschrieben.....
Hoffe, 's gefällt euch!



1. Teil meiner Story (die bislang noch ohne Titel ist...):
Marik saß über einem Stück Holz und schnitzte daran herum. Er war vierzehn Sommer alt,
doch nicht immer merkte man das... Er blickte kurz auf als sein Bruder Fundor kam, wendete
sich dann aber wieder dem Stück Holz zu. Fundor zählte bereits siebzehn Sommer. Außer
Atem und auf seine Knie gestützt meinte er: „Wir müssen weg!“ Marik sah ihn nicht einmal
an. „Warum?“ „Warum? Kannst du nicht auch mal etwas tun ohne zu fragen?“ Fundor war
inzwischen wieder zu Atem gekommen und stand aufrecht vor Marik. „Hol deine Sachen.
Den Grund sag ich dir später.“ „Warum?“ Langsam wurde Fundor sauer. Lauter als gewollt
sagte er: „Weil es sein muss!“ Damit lief er in das Haus vor dem Marik saß. Er suchte einige
Dinge zusammen und kam dann wieder raus. „Du sitzt ja noch immer hier!“ Fundor konnte
nur den Kopf schütteln, mehr fiel ihm dazu nicht ein. „Es ist wichtig das du wenigstens jetzt
tust was ich sage! Dein Überleben hängt davon ab!“ „Weshalb?“ Fundor war jetzt richtig
sauer. „Weil es so ist!“ „Wovor laufen wir weg?“ „Hör endlich auf zu fragen! Du möchtest es
nicht wissen!“ Mürrisch legte Marik das Stück Holz zur Seite und steckte sein Messer ein. Er
holte einige Dinge, unter anderem seinen Bogen, und kam zurück zu Fundor. „Und jetzt?“
Hinter den beiden brach ein Ast entzwei. „Weg!“, rief Fundor und rannte los, tiefer nach
Waldenmeer hinein. Marik konnte dem nicht recht folgen, schon gar nicht als aus dem
Geräusch dann eine Person wurde... „Bleib wo du bist!“, rief sie Fundor zu und der Junge
blieb sofort stehen. Die Stimme klang seltsam, man konnte zwar deutlich erkennen das es
nicht die einer Frau war, aber so richtig wie die eines Mannes klang sie auch nicht... „Wer
bist du?“, wollte Marik von dem Fremdem wissen, doch statt dessen antwortete Fundor:
„Der, vor dem du fliehen solltest!“ „Warum sollte er vor mir fliehen?“, mischte sich nun auch
der Fremde ein. „Weil du uns sonst umbringst! Ich k....“ „Nein“, unterbrach der Fremde
Fundor, „du kannst mich nicht kennen. Ich bin erst vor kurzem hierher gekommen und war
noch nie vorher hier. Übrigens, du hast gefragt wer ich bin: Jack.“ Fundor und Marik kannten
Jack nicht. Auch hatten sie noch nie von ihm gehört. „Und bevor ihr noch weiter fragt: Euer
Dorf steht in Flammen, nur ihr lebt noch und keine Fragen warum!“ Fundor setzte an etwas
zu sagen, doch Jack ließ ihn nicht zu Wort kommen. Marik traute Jack nicht. Er legte einen
Pfeil an die Sehne seines Bogens und legte auf Jack an. „Das würde ich an deiner Stelle
lassen“, meinte Jack nur. „Warum?“ „Weil es besser für euch ist. Wenn ich tot bin, seit ihr es
auch, und zwar binnen eines Mondes.“ Marik war davon nicht überzeugt. „Warum sollten wir
dir glauben?“ Jack wandte sich zu Fundor: „Is´ der immer so?“ Bevor Fundor jedoch
antworten konnte mischte Marik sich wieder ein: „Was soll das heißen?“ Jack antwortete
darauf nicht. „Sieh her: Dein Dorf steht in Flammen. Du hast keine Verwandten mehr hier
und die Tiere eures Dorfes könnt ihr auch nicht nur zu zweit versorgen. Bis die Leute aus
Leoren es mitbekommen und Hilfe schicken, wird eine lange Zeit vergehen.“ Was Leoren
anging hatte Jack leider Recht. Vor allem war es das einzige Dorf in der Nähe von dem der
Waldflüsterer... „Lasst uns gehen“, meinte Fundor zu Jack, doch der verneinte. „Nein, ich
kann euch nicht gehen lassen.“ Warum nicht?“, wollten die beiden Jungen wissen. Jack
zögerte die Antwort hinaus, bis ein weniger glücklicher Umstand sich als wichtiger
herausstellte. Eine kleine Gruppe kam aus dem Dorf gerannt, bewaffnet und mit Fackeln. Es
waren die Brandstifter die jetzt kamen. Die drei reagierten zu langsam und auch Mariks Pfeil
der einen niederstreckte hielt sich nicht auf. Zwei weitere fanden ihr Ziel bis einer zu nah
herangekommen war. Er schlug Mariks Bogen zur Seite und gab dem Jungen einen kräftigen
Schlag gegen den Kopf der ihn außer Gefecht setzte. Fundor trug weder eine Waffe noch
ein Messer, doch das brauchte er auch nicht. Jack ließ ihn nicht an die Männer heran. Der
zog sein ungewöhnlich schlankes Schwert und nach nicht einmal zwei Minuten war auch der
Rest der Männer niedergestreckt. Fundor ging sofort zu Marik und Jack ließ ihn gewähren.
„Siehst du jetzt ein das ihr nicht bleiben könnet?“ Fundor nickte nur. Er kniete neben Marik
der inzwischen wieder aufrecht stand. „Wo sind diese Hunde?“, wollte er wissen. „Da“,
meinte Fundor nur. „Und jetzt kommt!“, drängte Jack. Er packte Mariks Bogen und ging
langsam tiefer nach Waldenmeer hinein. Die beiden Brüder waren ratlos. Sie wussten nicht
was sie von Jack halten sollten, nicht ob sie ihm vertrauen konnten..., eigentlich wussten sie
nichts über ihn...

 
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